Kinder schützen, Städte verbinden
Austausch bewährter Praxis zu Mobbing und Gewalt im digitalen Raum
BESCHREIBUNG /
STAND UP ist ein europäisches Städtenetzwerk, das sich für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor digitaler Gewalt einsetzt und ihre Resilienz in einer vernetzten Welt stärkt. In einer Zeit, in der Kinder und Jugendliche zunehmend Cybermobbing, Sexting und Deepfake-Manipulationen ausgesetzt sind, schafft das Projekt innovative Räume für Teilhabe, um ihre digitale Resilienz zu stärken. Mädchen, LGBTQ+-Jugendliche und Kinder mit Behinderungen sind besonders betroffen – STAND UP stellt ihre Perspektiven in den Mittelpunkt seines Ansatzes. Gemeinsam mit den Partnerstädten Graz (AT), Izola (SI) und Kifissia (GR) werden partizipative und gendersensible Strategien entwickelt, die Prävention europaweit greifbar und wirkungsvoll machen.
ZIELE /
Drei zentrale Aktivitäten verbinden Bildung, Engagement und politische Relevanz:
- Partizipative Workshops: Kinder und Jugendliche reflektieren ihre Erfahrungen mit digitaler Gewalt und entwickeln eigene Schutzstrategien und interaktive Ausstellungen. Als Jugendbotschafter bringen sie ihre Perspektiven im gesamten Projekt ein.
- Interaktive SAFE-Space-Installationen: In jeder Stadt entsteht eine immersive Ausstellung, die die emotionalen und strukturellen Auswirkungen digitaler Gewalt sichtbar macht. Ausstellungen wie „Fake Love“ oder „Digital Tattoo“ regen zur Reflexion an und fördern Empathie und Medienkompetenz.
- Transnationale Kongresse „Kinder schützen, Städte vernetzen“: Junge Menschen, Fachkräfte und politische Entscheidungsträger tauschen bewährte Verfahren aus. Ziel ist es, Ideen zu sammeln und zu teilen, die die digitale Resilienz von Kindern stärken.
ERGEBNISSE /
Alle Ergebnisse fließen in den European Resilience Hub ein – eine frei zugängliche Online-Plattform für Schutzstrategien, Bildungsmaterialien und bewährte Verfahren. Die EU-Strategie für die Rechte des Kindes (2021) und die Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2020–2025 unterstreichen die Bedeutung konkreter Maßnahmen zum Schutz von Kindern im digitalen Raum – STAND UP setzt dieses europäische Mandat lokal und transnational um.
ROLLE VON FEMEDUBEART /
FEMEDUBEART ist unter anderem für die Koordination gendersensibler Dialog- und Beteiligungsformate zuständig und übernimmt im Projekt STAND UP eine zentrale Rolle im Bereich Gendergerechtigkeit sowie im Schutz vor geschlechtsspezifischer digitaler Gewalt. Dabei werden Themen wie Cybermobbing, Sexting und Deepfake-Missbrauch aus einer gendersensiblen Perspektive adressiert.
INFORMATIONEN /
PROGRAMM: Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV)
TITEL: Kinder schützen, Städte verbinden – Austausch bewährter Praxis zu Mobbing und Gewalt im digitalen Raum
AKRONYM: STAND UP
PROJEKT-Nr.: 101249719
DAUER: 24 Monate
KOORDINATOR: Stiftung Medien- und Online Sucht, Γερμανία
WEBSEITE: we-standup.eu
PARTNER:
- FEMEDUBEART - Treffpunkt für feministische Bildung, Ethik und Kunst non-profit gemeinnützige Partnerschaft, Griechenland
- PCO - Poklicni center Obala, Slovenia
- ÖGK - Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendphilosophie, Österreich
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

